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(wm)  06.02.10, 22:11 Uhr

Wollen Sie live dabei sein, wenn unser FedCup-Team heute um die entscheidenden Punkte in der Begegnung gegen Tschechien spielt?
Heute (Sonntag) wird die Begegnung ab 12 Uhr übertragen.
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Dank Anna-Lena Grönefeld winkt den deutschen Damen in Tschechien weiter das erste Fed Cup Halbfinale seit 15 Jahren. Im Eröffnungs-Einzel sorgte die 24jährige mit einem 6:2, 6:2-Erfolg über Lucie Safarova für die zwischenzeitliche 1:0-Führung. Andrea Petkovic konnte den Vorsprung im zweiten Match des Tages nicht ausbauen. Sie verlor ihr Einzel-Debüt gegen Petra Kvitova mit 4:6, 4:6.

"Es ist das Resultat, was ich erwartet habe", sagte die deutsche Teamchefin Barbara Rittner. "Anna hat sehr gut gespielt und Safarova auf dem falschen Fuß erwischt. Für Andrea war es das erste Fed Cup Einzel, das hat man gemerkt." Für Sonntag ist die Darmstädterin gegen Safarova vorgesehen, danach tritt Grönefeld gegen Kvitova an. Für das Doppel sind bisher Tatjana Malek und Kristina Barrois sowie für Tschechien Lucie Hradecka und Kveta Peschke nominiert

Anna-Lena Grönefeld präsentierte sich bei ihrem 16. Fed Cup Einzel in hervorragender Verfassung. "Ich könnte nicht zufriedener sein. Es war ein Match, wo man sagen kann: Alles hat geklappt. Das gibt es vielleicht dreimal im Jahr", kommentierte die derzeitige Nummer 66 der Welt ihren ersten Auftritt in Brünn. Einen Monat nach der knappen Niederlage gegen Safarova beim Turnier in Brisbane ließ sie der Lokalmatadorin keine Chance. "Ich wollte meine Revanche und habe sie bekommen. Vielleicht war sie auch ein bisschen angespannt vor dem Heimpublikum", sagte die Mixed-Wimbledonsiegerin nach ihrem zehnten Einzelsieg im Fed Cup.

Im vierten Vergleich mit der 46. der Weltrangliste konnte sich Grönefeld jederzeit auf ihren Aufschlag verlassen, produzierte doppelt so viele Gewinnschläge wie leichte Fehler und agierte sehr effektiv. Alle vier Breakchancen nutzte die Nordhornerin - einmal bedeutete dies den Satzgewinn, nach einem Doppelfehler von Safarova beim ersten Matchball den Sieg.

Petkovic stand danach gegen Kvitova in vielerlei Hinsicht unter Druck. Dabei war es nicht nur das druckvolle Grundlinienspiel der Tschechin, das der deutschen Nummer eins bei ihrem Einzel-Debüt Probleme bereitete. "Ich werde morgen entspannter sein", kündigte Petkovic für Sonntag an. Gegen die 19jährige, die bereits unter den besten 40 der Welt stand, lag die Darmstädterin im zweiten Satz bereits mit 0:4 zurück, bevor sie sich mit einem Zwischenspurt bis auf 3:4 heran kämpfen konnte. Nach einer Stunde und 25 Stunden verwandelte Pera Kitova ihren ersten Matchball zum verdienten Zwei-Satz-Sieg.


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